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Eine Bilderserie mit Kurzartikel über die Stadt Mainz am Rhein, Landeshauptstadt von Rheinland Pfalz.

 
Aus der Landeshauptstadt von Rheinland Pfalz, können Sie einige Tag- und Nachtbilder sehen. Die Tagbilder zeigen größtenteils historische Gebäude von der Mainzer Innenstadt. Die Nachtaufnahmen wurden direkt in der City und von der Mainz-Kasteller Rheinpromenade fotografiert. Vom ersten Nachtbild, welches am Mainzer Dom um zirka 23 Uhr entstand, bis zur Letzten Aufnahme, welches die Skyline und den Rhein zeigt, vergingen knapp 2 Stunden. Nachträglich wurden Bilder vom Fastnachtsbrunnen, dem Landesmuseum, der Gutenbergruine und weitere Mainzer Stadtbilder hinzugefügt.

 
 

Ein Kurzbericht über das goldene Mainz am Rhein.
Landeshauptstadt von Rheinland Pfalz.

 

 

Skyline MainzMainz ist eine erlebnisreiche Stadt für Klein und Groß. Sie ist die Landeshauptstadt von Rheinland Pfalz und liegt direkt am Rhein gegenüber der Mainmündung. Die Sehenswürdigkeiten in Mainz sind der Dom, die Domplätze, die Johanniskirche, der Kirschgarten, die Augustinerkirche, die St. Stephanskirche, der Dalberger Hof, das Schillerdenkmal, der Fastnachtsbrunnen, das Gutenberg-Denkmal, das Gutenbergmuseum, der Eisenturm, der Holzturm, die St. Ignazkirche, das Museum für antike Schifffahrt, der Drususstein, das Römertor, das Landesmuseum, die Christuskirche, die St. Peterskirche, das Naturhistorische Museum, die Karmeliterkirche und noch viele weitere. Stadtteile von Mainz: Bretzenheim, Ebersheim, Finthen, Gonsenheim, Hechtsheim, Laubenheim, Marienborn, Weisenau, Zahlbach, Lerchenberg (Stadtteilgründung auf Ackerland im Jahre 1967) und Drais (Eingemeindung im Jahre 1969).Partnerstädte von Mainz: 1956 Watford (Großbritannien), 1958 Dijon (Frankreich), 1967 Zagreb (Kroatien), 1978 Valencia (Spanien), 1984 Baku (Aserbeidschan Freundschaftsbeziehungen), 1987 Haifa (Israel), 1988 Erfurt (Thüringen), 1994 Louisville (Kentucky/USA).

 

Der Mainzer Dom: Dieser prägt seit über 1000 Jahren das Mainzer Stadtbild und die Entstehung fand wahrscheinlich im Jahre 975 statt. Für den Bau des Domes war der Erzbischof Willigis verantwortlich. Am Tag der Einweihung am 29. DomAugust 1009 wurde das Gebäude durch Brand zerstört. Die Brandursache war vermutlich ein übergreifendes Feuer einer Fackel, die zur Weih- und Festbeleuchtung des Domes angezündet wurden. Die bronzenen Türflügel sind die ältesten Baustücke am Mainzer Willigis-Dom. Der Dom wurde auf den Grundmauern der dreischiffigen Pfeilerbasilika wieder errichtet. Zu Ehren von Sankt Martin und Sankt Stephan erfolgte eine erneute Einweihung im Jahre 1036 durch den Erzbischof Bardo. Durch den erneuten Brand im Jahre 1081 förderte Kaiser Heinrich IV die Erneuerung des Doms. Unter anderem wurde der Bau einer Apsis veranlasst. Die Apsis ist eine halbrund geformte Altar-Nische welche sich im östlichen Kirchenabschluss befindet. Als der Kaiser 1106 starb schien die Geldquelle zu versiegen, welches sich durch die schlicht errichteten Würfelkapitellen bemerkbar macht. Ein Kapitell ist der obere Abschluss einer Säule. Weil ein Kaiser am Mainzer Dom mitgewirkt hatte zählt dieser neben dem Speyerer und Wormser Dom zu den drei rheinischen Kaiserdomen. Die Gotthardkapelle die rechts vom Markteingang liegt wurde 1137 errichtet. Von 1200-1239 wurde der Westbau eindrucksvoll erneuert. Der romanische Westturm erhielt um 1480 eine gotische Erhöhung, der wiederum 1767 durch einen Blitzschlag zerstört wurde. Durch die Belagerung der französischen Truppen wurde 1793 durch Einsatz schwerer Geschütze die Stadt Mainz zurückerobert, dabei wurde auch der Dom durch das Bombardement der deutschen Truppen erneut in Brand gesetzt. Der Dom sollte daraufhin abgerissen werden, was der Bischof Ludwig Colmar verhindern konnte. Den napoleonischen Soldaten, die aus Russland 1813 zurück kehrten, diente der Mainzer Dom nun als Lazarett und Pferdestall. Durch Sicherungsarbeiten im Jahre 1872-76 wurde die unvollendete Barda-Krypta ausgebaut. Untersuchungen der Fundamente im Jahre 1910 machten nochmals dringende Sicherungsarbeiten notwendig, die von 1925-1928 andauernden. Die Domkirche wurde durch sieben große Brände zerstört und immer wieder aufgebaut. Seit 2001 wird der Dom in Mainz erneut saniert, diese Sanierung ist mit 10 bis 15 Jahren festgesetzt worden.

 

MarktplatzDie Domplätze: Der beliebte Mainzer Wochenmarkt findet auf dem weitläufigen Domplatz drei mal in der Woche statt. Zu der Platzanlage gehören der Liebfrauenplatz, Marktplatz und Höfchen. Der Kurfürst und Erzbischof Albrecht von Brandenburg ließ den Marktbrunnen aus Sandstein, welcher einer der ältesten Renaissancebrunnen in Deutschland ist, erbauen. Zum 1000 jährigen Domjubiläum im Jahre 1975 wurde die über 1000 Jahre alte Heunensäule, die im Zentrum des Marktplatzes steht, errichtet. Die Mainzer Säule mit einem Gewicht von 16 Tonnen einer Höhe von 6,40 Meter und einem Durchmesser von 1,20 Meter wurde aus dem Steinbruch von Miltenberg am Main nach Mainz transportiert. Die Säule wurde von dem Bildhauer Gernot Schrumpf mit einer Bronzeplastik versehen, welche an allen vier Ecken der Säule den Besucher mit Kopfbedeckungen empfängt. Diese sollen die Stadtgeschichte wiedergeben. Ein Gladiatorenhelm soll an die Stadtgründung im Jahre 13 vor Christus erinnern. Die kirchliche radition soll die Bischofsmitra widerspiegeln. Die Jakobinermütze, wie sie die französischen Revolutionäre trugen, wird zur Narrenkappe und zeigt die Zusammenhänge der Mainzer Republik 1792/93 und dem Komitee im Elferrat der Määnzer Fassenacht. Das Mainzer Rad, den Freiheitsbaum und weitere Symbole erinnern an die Geschichte der Stadt. Östlich des Domes liegt der Liebfrauenplatz, der seinen Namen von der im Jahre 1809 abgerissenen Liebfrauenkirche, wegen der schweren Zerstörung von 1793, hat. Das Palais der Spätrenaissance ist an der Nordseite des Platzes. Hier musizierten Mozart, Voltaire und Goethe. In diesem Bau ist seit 1962 das Gutenberg-Museum welches weltweit ein anerkanntes Museum der Schrift und Druckkunst ist.

 

AltstadtDie Altstadt: Gut sanierte und teilweise mit alten Hausnummern versehene Fachwerkhäusern, die bis zu 500 Jahre alt sind stehen in der Altstadt auf dem Kirschgarten. Häuser mit Marienstatuen zu bestücken war eine Altmainzer Tradition, welche auch am Marienbrunnen erkannt werden kann. In der engen Augustinergasse steht eine prächtige Seminarkirche die von 1768-1776 als Klosterkirche errichtet wurde. Bereits 1260 soll sich an dieser Stelle eine Kirche der Augustiner-Eremiten befunden haben. Das 1753 errichtete barocke Klosterportal liegt nur einige Meter weiter. Heilige des Augustinerordens sind über dem Gesims von dem Bildhauer Nikolaus Binterim zu sehen.

 

Mainz ChagallDie Stephanskirche ist durch die weltberühmten Chagall-Fenster einer der besonderen und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Mainz. Erzbischof Willigis ließ im Jahre 990 ein Kollegiatstift errichten. Ein Kollegiatstift ist eine Gemeinschaft von Weltgeistlichen und gehören keinem Orden an. Sie können den Stift frei verlassen und behalten ihr Privateigentum. Im Jahre 1011 wurde der Stift zur Grabstätte von Erzbischof Willigis. Die Kirche wurde im Jahre 1857 durch die Explosion eines nahe gelegenen Pulverturms schwer beschädigt. Nach dem zweiten Weltkrieg blieb nur noch das äußere Kirchgemäuer stehen. Der Pfarrer Klaus Mayer erreichte durch geduldiges Bemühen das Marc Chagall von 1978 bis zu seinem Tod im Jahre 1985 Fenster für die Stephanskirche gestaltete. Sankt Stephan ist die einzige deutsche Kirche für die der jüdische Künstler Fenster schuf. Die Fenster in den Seitenschiffen und in der Taufkapelle sind von Charles Marq, der eng mit Marc Chagall zusammenarbeitete, fertig gestellt worden.

 

TheaterSchillerplatz, Höfchen: Zum 100. Geburtstag im Jahre 1859 wurde ein Denkmal für den Dichter Schiller beschlossen, welches 1862 von dem Mainzer Bildhauer Johannes Baptist Scholl fertig gestellt wurde. Auch der Platz und die Straße erhielt den Namen des Dichters. Der bronzene Fastnachtsbrunnen von dem Münchener Künstler Blasius Spreng steht seit 1967 am Schillerplatz. Dieses Kulturdenkmal verkörpert nahezu 250 Figuren und Symbole der Määnzer Fassenachtsgeschichte. 1837 wurde das Gutenberg-Denkmal, welches nach einer Zeichnung des Mainzer Ludwig Lindenschmidt und von dem Bildhauer Bertel Thorvaldsen in Rom angefertigt wurde, im Rahmen eines großen Festaktes enthüllt. Auf dem Gutenbergplatz (Höfchen) verläuft der 50. Nördliche Breitengrad. Die Statue von Gutenberg blickt auf das 1829 bis 1833 erbaute Staatstheater. Nach der Kriegszerstörung im Jahre 1951/52 wurde das Theater wieder aufgebaut.

 

EisenturmRathausDas Rathaus und der Eiserne Turm: Gegenüber dem 1970 bis 1973 erbauten Rathaus und der Rheingoldhalle, erbaut von 1965-1968, erhebt sich der mittelalterliche Stadtturm (Eiserne-Turm) aus dem 13. Jahrhundert. Atelier und Ausstellungsräume befinden sich heute in dem Eisenturm.

 

Der Holzturm: Zu der mittelalterlichen Stadtbefestigung gehörte auch der Holzturm aus dem 14. Jahrhundert. Die Stadttürme wurden später als Gefängnisse benutzt. Der berüchtigte Räuberhauptmann Schinderhannes verbrachte 1803 seine letzten Wochen bis zur Hinrichtung. Durch die bedingte Anhebung des Straßenniveaus liegt der Torbogen heute etwa 3 Meter tiefer. Am Holzturm selbst können die Hochwasserstände, unter anderem von 1565, durch Markierungen abgelesen werden.

 

LandesmuseumHilton MainzRömerschiffe, Römertor: Wracks von 5 römischen Schiffen wurden 1982 beim Neubau des Hilton-Hotels am Rheinufer in Mainz gefunden. Die Überreste der Römerschiffe, Nachbauten und zahlreiche Schautafeln können in der ehemaligen Mainzer Markthalle am Südbahnhof, die jetzt das Museum für antike Schiff-Fahrt ist, besichtigt werden. Reste eines römischen Stadttors können Sie inmitten einer modernen Wohnanlage am Kästrich besichtigen. Das Landesmuseum ist das kurfürstliche Marstall und wurde von 1766 bis 1767 als weitgehendes Barockgebäude erbaut. Als Marstall werden die fürstlichen meist prunkvollen Stallbauten für Pferde, Kutschen, Wagen und Geschirr bezeichnet. Im 19. Jahrhundert wurde der Marstall als Kaserne benutzt, daher kam dann auch der Name die Golden-Roß-Kaserne. Heute befindet sich das Landesmuseum in diesem Gebäude, dieses ist durch das goldene Pferd auf dem Dachgiebel schon von weitem erkennbar.

 

ChristusNaturmuseumDie Christuskirche ist die erste Protestantenkirche und wurde im Neorenaissance-Stil im Jahre 1895 bis 1903 erbaut. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche größtenteils zerstört und 1952 wiederaufgebaut. Die Christuskirche mit ihrer wuchtigen Kuppel liegt inmitten auf der Kaiserstraße.

 

Das heutige Naturhistorische Museum war im Jahre 1272 ein Clarissen-Franziskanerinnen-Kloster, welches 1781 für den Universitätsfond aufgehoben und 1904 niedergelegt wurde. Im Jahre 1789 diente das ehemalige Reichklarakloster als Militärbäckerei und Proviantmagazin. Das Klostergebäude wurde nach der Niederlegung zum Naturhistorischen Museum umgebaut. Das Naturkundemuseum ist das bedeutendste und größte seiner Art in Rheinland-Pfalz. Hier werden Fossilien, Mineralien und Gesteine gezeigt und dokumentiert. Sie können unter anderem den tasmanischen Beutelwolf im Museum besichtigen.

 

 

Bildbezeichnung von links nach rechts: Die ehemalige Lohnsteuerkartenstelle, die Ruine der Gutenbergkirche und die Innenstadt, das Mekka des Einkaufszentrums, heute eine verkehrsberuhigte Zone.

 

mainz

Ruine Mainz City

 

 
 
 

  DSLR Bilderserie von Mainz am Rhein:
 

 

 

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