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Luna, der Mond, so fern und doch so nah.

Der Sichelmond, fotografiert am 3. September 2019, ist eine Übergangsphase von Neumond (schwarzer Mond, lichtloser Mond, Leermond) zum zunehmenden Halbmond. Als Supermond wird der Mond bezeichnet, wenn er als Vollmond auf seiner elliptischen Erdlaufbahn am nähesten zur Erde steht. Die geringste Entfernung beträgt dann 357.000 Kilometer und das geschah zwischen dem 17. und 21. Februar 2019. Der Vollmond ist dann nicht nur näher zur Erde, sondern der Mond wirkt auf den Betrachter auch deutlich größer. Es ist schwierig eine Größendimension am nächtlichen Himmel einzuschätzen und festzulegen, da es kein konkretes Größenvergleichsobjekt am Himmel gibt. Wenn der strahlende Supermond nahe am Erdtrabanten steht, ist auch die Leuchtkraft, durch das reflektierende Sonnenlicht, erhöht. Die weiteste Entfernung von Mond zur Erde beträgt 406.500 Kilometer. Tritt der Mond in der maximalen Entfernung in die Erdumlaufbahn ein, wird der Mond auch als Minimond bezeichnet.

Beitragsbilder für den Artikel: Luna, der Mond, so fern und doch so nah.
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Das Ereignis der Mondfinsternis mit dem Blutmond fand am 21. Januar 2019 früh morgens bei klirrender Kälte statt. Mit vorbereitetem Stativ, Fernauslöser und Spiegelreflexkamera war nicht viel Zeit zum fotografieren und ausprobieren bezüglich den richtigen Aufnahme-Einstellungen. Der Mond, auf lateinisch: Luna, wurde am 19. und 20. Oktober 2018 am späten Abend fotografiert. In der Nacht am 26. September 2018 und erneut am Morgen des 30. September 2018 wurde der Mond mit einer Canon-Vollformatkamera und einem L-Teleobjektiv 100-400mm digital eingefangen. Für die Nachtaufnahmen wurde als Verwacklungsschutz ein Stativ Manfrotto MK190X Pro4, die Kameraoption Spiegelvorauslösung und ein Funkfernauslöser genutzt. Dies sollte bei Nachtaufnahmen und Langzeitbelichtungen Pflicht sein. Der Mond, welcher Einfluss auf Ebbe und Flut hat, ist ein ständiger Begleiter der Erde, sowie der Menschen und Tiere, die auf dem Erdplaneten leben. Der Mond umkreist den Erdball und dreht sich um seine eigene Achse. Die Entfernung von Mond zu Erde beträgt 384.400 Kilometer, dabei ist der Mond vier mal kleiner als die Erde. Der Monddurchmesser beträgt 3476 Kilometer und kann dennoch mit dem bloßen Auge gesehen werden. Mit einem Teleobjektiv oder einem Fernglas wird die Beobachtung und das Bildmaterial noch interessanter.

 

Vollmonde und Supermonde im Jahr 2020. Kurz vor Mondaufgang bzw. Monduntergang sind die Supermonde besonders spektakulär, wenn diese knapp am Horizont stehen.
Montag, 3. August 2020 Vollmondphase 17:58 Uhr.
Mittwoch, 2. September 2020 Vollmondphase 7:22 Uhr.
Samstag, 31. Oktober 2020 Vollmondphase 15:49 Uhr.
Montag, 30. November 2020 Vollmondphase 10:29 Uhr.
Mittwoch, 30. Dezember 2020 Vollmondphase 4:28 Uhr.

 

Den Mond bildfüllend, detailreich und scharf fotografieren.

Auf etliche Mails und Anfragen, wie man den Mond so groß, klar und detailreich fotografieren kann, habe ich mich dazu entschlossen einen ausführlichen Artikel zur Mondfotografie zu schreiben. Einige Personen, die mir schrieben, haben mit dem Problem zu kämpfen, dass der Mond nur ganz winzig, zu hell, verschwommen oder nicht detailreich auf dem Bild dargestellt wird. Als erstes sollten wir uns mit der Fotoausrüstung beschäftigen. Ist dieser Punkt abgearbeitet, gehen wir weiter in die Tiefe.

Die Fotoausrüstung um den Mond erfolgreich zu fotografieren: Es sollte eine digitale spiegellose Systemkamera oder Spiegelreflexkamera vorhanden sein, ein günstiges Einsteigermodell, wie die Canon EOS 750D / EOS 800D mit 24 Megapixeln reicht aus. Je mehr Megapixel der Fotosensor zu bieten hat, umso besser. Um den Mond schon bei der Aufnahme nah genug auf den Fotosensor zu bannen, wird ein Teleobjektiv benötigt, welches mindestens eine Brennweite von 300mm oder höher besitzt. Wer den Mond in der Nacht, oder bei Dunkelheit fotografiert, kann auf einen „IS“ Bildstabilisator und „USM“ schnellen Ultraschallmotor verzichten, das schont die Geldbörse. Der maximale Abstand von Mond zu Erde beträgt 360.000 Kilometer. Bei dieser Entfernung sollte einem klar sein, dass der Mond nur einen kleinen Bruchteil des Bildes einnimmt. Der Rest des Bildes ist sozusagen „schwarz, wie die Nacht“. Wer nun hohe qualitative Ansprüche stellt, der wird für ein Teleobjektiv tief in die Geldbörse greifen müssen. Meine Empfehlung für den Fotoanfänger wäre ein Telezoomobjektiv EF 75-300mm f/4-5,6 III USM. Das Stativ, was dringend notwendig ist, sollte sehr stabil stehen und nicht bei leichtem Wind anfangen zu wackeln und schaukeln. Ein Funkfernauslöser ist eine richtig gute Erfindung, wobei ein Kabelfernauslöser die günstigere Wahl ist. Ein Fernauslöser wird benötigt und ist Pflicht!

Kurz zusammengefasst: Die Canon EOS 750D / EOS 800D Spiegelreflexkamera erfüllt Ihre Zwecke, das Telezoomobjektiv 75-300mm f/4-5,6 III USM kann auch anderweitig verwendet werden, ein Stativ und Kabelfernauslöser wird benötigt. Das sind Gesamtausgaben ab zirka Euro 800.

Das Zeitfenster und den Ort bestimmen, von wo und wann der Mond am Besten fotografiert werden kann: Es gibt verschiedene Mondphasen. Vom Neumond zum Sichelmond weiter zum Halbmond entsteht nach einiger Zeit der Vollmond und zurück. Detailreichere Bilder entstehen etwa 5-8 Tage nach der Neumondphase (Sozusagen der Mondstart) bis kurz vor dem eigentlichen Stichtag des Vollmonds. Fremde Lichtquellen sind immer ein möglicher Störfaktor, dementsprechend sollte bei der Aufnahme darauf geachtet werden, dass kein Umgebungslicht vorhanden ist. Andere Mondfetischisten gehen sogar so weit und begeben sich fernab von Großstädten. Die vorhandene Gegenlichtblende vom Objektiv ist nicht nur ein Dekoartikel, diese gehört auf das Objektiv. Ja, auch wenn es dunkel ist! Einige behaupten es müsse absolut klarer Himmel sein zum Mond fotografieren. Keine Schleierwolken, kein Regen und auch kein Nebel sollten vorhanden sein. Meine ganz persönliche Meinung dazu ist, dass eine klare Sicht zum Mond gegeben sein sollte. Ob nun Schleierwolken oder Nebel das Bild verschlechtern, bleibt mal dahingestellt. Wie man bei meinen nachfolgenden Mondaufnahmen erkennen kann, sind auch solche „schlechten“ Schleierwolken-Mondbilder dabei, die einen gewissen Reiz ausmachen. Allerdings sollte man den Zeitpunkt abpassen, wann die Schleierwolke sich vom Mond entfernt und einen klaren Blick auf diesen zulässt.

Aufbau und Kameraeinstellungen vornehmen: Vor dem eigentlichen Tag X, sollte das Aufbauszenario, bei guten Lichtverhältnissen, schon geübt sein. Dabei kann getestet werden, bei welcher Arbeitshöhe das Stativ inklusive Kamera und angeflanschtem Objektiv stabil und Erschütterungsarm steht. Eine gute Taschenlampe dabei zu haben ist nie verkehrt. Den Fernauslöser kann man vorab schon mit der Spiegelreflexkamera verbinden. Die Bildaufnahmen sollten in hoher Qualität erfolgen. Wer gegen das RAW-Format eine Allergie hat, dem wünsche ich viel Glück mit den verlustbehafteten JPEG-Bildern. Im Menü sollte die Spiegelverriegelung, auch bekannt unter Spiegelvorauslösung, aktiviert werden. Diese Option fährt den Spiegel hoch „Erschütterung“ und nach weiteren Sekunden „Erschütterung beruhigt“ wird durch den Fernauslöser die Bildaufnahme gestartet. Für die Mondaufnahme wird die Kamera auf den Modus Zeitautomatik „AV, Aperture“ gestellt, sowie nur das mittlere Fokusfeld aktiviert und verfügt die Kamera über eine Spotmessung, wird diese ausgewählt. Eine eventuell vorhandene ISO-Automatik wird deaktiviert. Für das erste Mondbild kann der Belichtungsausgleich [-3..2..1..0..1..2..+3] auf -1eV gestellt werden. Wir führen absichtlich eine Unterbelichtung durch, denn überbelichtete und durch Licht ausgefressene helle Details sind für immer weg. Dunkle Details können per Bildverarbeitung aufgehellt werden; auf Lasten von Bildrauschen, aber sie sind vorhanden. Im Zeitautomatikprogramm wählen Sie eine Blende von f8 und stellen sie die Sensorempfindlichkeit auf ISO400.

Den Mond fotografieren: Der Aufbau ist vollbracht und nun kann der Mond mit dem Autofokus scharf gestellt werden. Mit der voreingestellten Blende von f8 und ISO400 bekommen Sie eine Belichtungszeit errechnet, die da lautet …….. Die Verschluss- und Belichtungszeit sollte 1/30 Sekunde nicht unterschreiten, besser sind Verschlusszeiten von 1/60s, 1/125s oder 1/250s. Um kürzere Verschluss- und Belichtungszeiten zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten: Sie stellen eine kleinere Blendenzahl (Unsere Voreinstellung war f8) ein, oder erhöhen den ISO-Wert (Unsere Voreinstellung ISO400). Je nach Kameramodell sollte ISO800 die absolute Schmerzgrenze sein, da sich extremes Bildrauschen bemerkbar machen kann. Die Verschluss- und Belichtungszeit passt? Wer dem Autofokus vertraut bleibt bei dieser Option, ansonsten stellen Sie am Objektiv den Autofokus-Wahlschalter auf Manuellen Fokus (M, MF) um. UND AUSLÖSEN! Bildkontrolle durchführen und wenn möglich das Histogramm zu Rate ziehen.

Ist der Mond überbelichtet? Dann kann die ISO-Zahl verringert werden und bedeutet weniger Bildrauschen, in letzter Instanz steigern Sie den Minus-Wert bei der Belichtungskorrektur [-3..2..1..0..1..2..+3]. Voreingestellt wurden -1eV, diese Einstellung kann nun erhöht werden bis auf -3eV, je nach Kamera bis -5eV (es geht nach -3eV eventuell weiter, wird aber nicht angezeigt).

Ist der Mond unterbelichtet? Durch die voreingestellte Unterbelichtungskorrektur von -1eV [-3..2..1..0..1..2..+3] können wir uns der neutralen 0 Belichtungskorrektur annähern. Sollte das nicht reichen, ISO-Wert erhöhen (Folge: Mehr Bildrauschen), Blendenwert verringern (Folge: Weniger Schärfentiefe). Und immer die Blenden- und Verschlusszeit kontrollieren. Die 1/30 Sekunde sollten Sie sich einprägen.

Das Mondbild: Wer nun glücklicher Besitzer eines RAW-Bildes ist, der entwickelt das Bild inklusive Nachschärfung als TIFF-Bild. Mit 24 Megapixel haben Sie, trotz des kleinen Mondes, noch etwas Pixel-Spielraum. Sie haben nun die Möglichkeit, den Mond in Szene zu setzen. Schneiden Sie die dunklen Ränder horizontal und vertikal zurück, so dass der Mond im Bild wirkt. Beim Zurechtschneiden nicht übertreiben, denn 24 Megapixel sind schnell ausgereizt. Am Ende sollte das Ausgangs-Seitenverhältnis wieder passen.

Der Unterschied zwischen dem Equipment von Kamera und Objektiv machen nicht nur die Bildqualität aus, sondern entscheidet auch darüber, wie viel Spielraum bleibt, um das Endbild horizontal und vertikal zurück zu kürzen, damit immer noch genug Megapixel übrig bleiben. Vor über 15 Jahren hatte man keine 24 Megapixel-Kamera und auch ein L-Objektiv war unerschwinglich, dennoch konnte der Mond eingefangen werden. Das untere Mond-Bild wurde mit folgenden Equipment fotografiert: Eine digitale EOS-Spiegelreflexkamera mit 6 Megapixel und Cropfaktor 1,6. Als Objektiv diente das erste EF 75-300mm f4,0-5,6. Die Spiegelreflexkamera mit angeflanschtem Objektiv wurde auf ein Edixa-Stativ befestigt und ein Kabelfernauslöser wurde mit der Spiegelreflexkamera verbunden. Die Aufnahme wurde in RAW durchgeführt. Danach wurde mit einem Softwareprogramm das Bild nachgeschärft und als TIFF entwickelt/konvertiert/abgespeichert. Das Objektiv und der Sensor waren nicht annähernd bei Dunkelheit so gefestigt, wie die heutige Technik, dementsprechend musste der schwarznächtliche Himmel markiert werden und nachbearbeitet „Entrauschen mit Farbkorrektur“. Ohne diese Vorgehensweise würde man leichte dunkelblaue Streifen im Nachthimmel erkennen.

 

Die Aufnahmedaten zur 6 Megapixel Mondaufnahme sind: ISO100, Blende f16 @ 1/300 Sekunde bei 0eV Belichtungskorrektur und einer eingestellten Objektivbrennweite von 300mm. Das Bild wurde zurück geschnitten auf 2050×1368 Pixel (Originalgröße: 3076×2052 Pixel) und dann für das Internet auf eine JPG-Größe von 1500×1000 Pixel gebracht.

Mondaufnahme mit DSLR 6 Megapixel Crop 1,6

 

Mondfotografie mit Teleobjektiv

Von Zugvögeln und nachtaktiven Insekten wird der Mond als eine Art Navigation genutzt. Wenn in der Nacht Regentropfen mit Mondlicht kollidieren, kann es zu einem Mondregenbogen kommen. Dieser hat physikalisch das gleiche Prinzip, wie der Regenbogen zur Sonne am Tag. Wenn der Mond am Horizont größer erscheint, dann ist dies eine optische Täuschung.

Der Mond wurde am 26.09.2018 mit einem Telezoomobjektiv bei ISO200, einer Brennweite von 400mm und einer Blende von f5,6 in 1/5 Sekunde fotografiert. Die benutzte Spiegelreflexkamera war eine Canon Vollformat EOS 5D Mark IV, welche mit dem Objektiv und einem Fernauslöser auf einem Stativ befestigt wurde. Die Spiegelverriegelung/Spiegelvorauslösung wurde vor der Bildaufnahme im Kameramenü aktiviert.
Der Mond am 26.09.2018

 

Die Nacht des Mondes

 

Der Himmel wird vom Mond erhellt. Durch die Überbelichtung wird der Luna in der Bildmitte so lichtstark, dass dieser nicht mehr zu erkennen ist und wie eine Sonne strahlt. Die Verschlusszeit von 1,3 Sekunden erübrigt den Rest, denn die Spiegelreflexkamera nimmt immer mehr Licht in den Fotosensor auf und zeichnet somit die Himmelssituation. Das Bild entstand mit einer Vollformatkamera, sowie einem Canon Telezoomobjektiv bei exakt 188mm Brennweite und wurde nachträglich leicht beschnitten. Bei einer ISO-Einstellung von 200 und einer Blende mit f5,6 entstand diese digitale Bildaufnahme.
Der Himmel wird vom Vollmond beleuchtet

Bilder sind wie Worte, nur still und schön zu betrachten.
Warte nicht auf den richtigen Augenblick, denn dann wird er vorbei sein.
Farben sind zum Malen da, dass Licht zum Fotografieren.

Das Bild vom abnehmenden Mond entstand an einem herrlichen Sonntag morgen des 30. September 2018 um exakt 10.01 Uhr. Guten Morgen Deutschland. Die Mondaufnahme entstand Freihand bei einer Brennweite von 400mm. Damit das Bild nicht verwackelt, wurde ein ISO-Wert von 500 gewählt, was eine Verschlusszeit von 1/800 Sekunde ausmachte.
Der abnehmende Mond am Morgen vom 30. Sept. 2018 um 10.00 Uhr

Nachmachen ist kopieren und Ideenklau.
Nein, macht es nach! Ich fordere Euch dazu auf!
Es wird niemals das gleiche Bild werden.

Mondaufnahmen mit Stativ und Fernauslöser

An zwei darauf folgenden Tagen wurden der Mond, Ende Oktober 2018, fotografiert. Die Sonne geht zu dieser Jahreszeit recht schnell unter und der Himmel wird zur dunklen Nacht, doch der Mond, wenn er sich blicken läßt, schenkt helles Licht im Dunkeln und läßt auch mal die Umgebung funkeln. Wenn es dann soweit ist, genügt ein Schritt vor die eigene Haustür mit einem Stativ, Kamera und Fernauslöser.

Der Mond wurde am 19.10.2018 mit einem Telezoomobjektiv bei ISO250, einer Brennweite von 400mm und einer Blende von f6,3 in 1/10 Sekunde fotografiert. Weiterhin wurde eine Belichtungskorrektur „Exposure Value“ von -3,0eV eingestellt. Ein stabiles Stativ und die Spiegelverriegelung/Spiegelvorauslösung, da der Spiegelschlag das Kameragehäuse erschüttert, ist dringend notwendig.
Der Mond, fotografiert am 19. Oktober 2018

 

Das obere und untere Bild vom zunehmenden Mond entstand am 19. und 20. Oktober 2018.

 

Der Mond wurde am 20.10.2018 mit einem Telezoomobjektiv bei ISO100, einer Brennweite von 400mm und einer Blende von f8 in 1/6 Sekunde fotografiert. Weiterhin wurde eine Belichtungskorrektur „Exposure Value“ von -3,0eV eingestellt. Wer keinen Fern- oder Funkauslöser besitzt, der kann auch im Kameramenü den Selbstauslöer benutzen. Vorausgesetzt: Die Kamera besitzt diese Funktion.
Der Mond, fotografiert am 20. Oktober 2018

Wann immer wir den Mond betrachten, wir sehen immer die gleiche Mondseite. Der Mond bewegt sich um die Erde und dreht sich dabei. Die Erde dreht sich um die eigene Achse und dabei haben Mond und Erde die gleiche Geschwindigkeit. Da sich der Mond innerhalb eines Monats um die eigene Achse dreht wird immer die gleiche Mondseite angezeigt. Wissenschaftler sprechen von einem festgebundenen Mond.

Noch ein Bild vom zunehmenden Mond am 21. Oktober 2018 um 23:24 Uhr. Die Aufnahme erfolgte recht spät, da früher kein klarer Blick auf den Planeten sichtbar war. Am 22. Oktober war dann Vollmond. Leider war am darauffolgenden Tag sehr schlechtes und bewölktes Wetter, so dass der Vollmond nicht zu sehen war und es keine Mondaufnahme gibt.
Der Mond am 21.10.2018 um 23:24Uhr

Der Blutmond

Der Mond, so faszinierend und ein ständiger Begleiter unseres Heimatplaneten Erde.

Blutmond, Mondfinsternis: Am 21. Januar 2019 um 6:16 Uhr wurde der Mond von der Sonne rot eingefärbt. Wenn sich die Erde zwischen den Mond und die Sonne schiebt und diese in einer seltenen Konstellation stehen, tritt dieses Phänomen auf, dass der Mond rot leuchtet. Bei einer Mondfinsternis fällt der Kernschatten der Erde auf den Mond und ist nicht verdeckt, sondern aufgrund des fehlenden Sonnenlichts nur verdunkelt. Durch das Zusammenspiel von Sonnenlicht und Erdatmosphäre kommt nur der langwellige rote Lichtanteil im Schattenkegel der Erde an, welche den Mond somit rot erleuchtet.

 

Der Blutmond fotografiert bei einer Objektivbrennweite von 400mm. Die Kamera war eingestellt auf ISO1000 mit Blende f8 und die Verschlusszeit waren 3,2Sekunden. Aufgenommen wurde der Mond mit einer Canon EOS 5D Mark IV auf einem Manfrotto Stativ mit Fernauslöser. Die Außentemperatur betrug um die -10 Grad Celsius. Tipp: Wer den Blutmond fotografiert, benötigt kürzere Verschlußzeiten. Bei 3,2 Sekunden werden die umliegenden Himmelskörper als Sternpunkte sichtbar, aber der Mond verwischt, da die Mondrotation mit aufgenommen wird.
Blutmond 2019

Vollmond, Supermond und Mini-Mond

Ein Supermond ist ein Vollmond, welcher sich am erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn um die Erde befindet. Bei Mondaufgang wirkt der Mond, da er sich nahe dem Horizont befindet, größer. Dieses Phänomen zeigt sich auch bei Sonnenauf- und untergang.

Der Vollmond als Supermond fotografiert am 17. Februar 2019 gegen 18 Uhr bei einer Objektivbrennweite von 400mm und einer Sensorempfindlichkeit von ISO250 mit Blende f5,6. Die Verschlusszeit betrug 1/160 Sekunde. Die Belichtungskorrektur betrug -2,0 exposure value. Aufgenommen wurde der Mond mit einer Canon EOS 5D Mark IV auf einem Manfrotto Stativ mit Fernauslöser.
Vollmond und Supermond vom 17. bis 19. Februar 2019

 

Fasziniert von der untergehenden Sonne, welchen den Vollmond mit ihren gelblichen Strahlen streichelte, wurde der Supermond mit einem 400mm Teleobjektiv ganz nah herangeholt, um dann den leicht sonnengefärbten Mond am 18. Februar gegen 17.30 Uhr mit Image-Stabilizer freihand zu fotografieren. Gewählt wurde ISO250 bei einer Blende f5,6 mit einer Verschlusszeit von 1/800 Sekunde.
Supermond Februar 2019

 

Ein gelbrötlich warmer Sonnenuntergang mit klarer Sicht auf dem Supermond. Die idyllische Landschaft gibt dem Bild ein gewisses Extra. Auf dem Weg nach Hause wurde dieses Farb-Mond-Spektakel gesehen. da die Spiegelreflexausrüstung immer mit dabei ist, musste nur noch der richtige Fotospot gefunden werden. Das Bild wurde freihand mit 1/250 Sekunde aufgenommen bei ISO320 und 70mm Brennweite.
Vollmond mit Sonnenuntergang

Sonnenmond und Sichelmond

Bei der unteren Aufnahme wurde eine Langzeitbelichtung von 8 Sekunden auf den Mond durchgeführt. Korrekt, der aufgehende Mond wurde fotografiert, nicht die Sonne. Für Langzeitbelichtungen ist nicht nur ein Stativ unumgänglich, man benötigt auch einen Fernauslöser und hilfreich ist es in der Kamera die Option: Spiegelvorauslösung, zu aktivieren. Das Bild entstand um 19:34 Uhr mit ISO400 bei Blende8 und 24mm Brennweite. Je länger belichtet wird, umso intensiver werden Bewegungen von Objekten mitgezeichnet. Bei genauem Betrachten erkennt man am Himmel, die weit entfernten Sterne, als kleine Lichtspuren.
Mondbild, Langzeitbelichtung. 19:34 Uhr, Mond Langzeitbelichtung

 

An einem Dienstag, den 3. September 2019, zeigte sich der Mond als zunehmender Viertelmond, Sichelmond, oder als Symbol der Mondsichel zur blauen Stunde. Der zunehmende Viertelmond ähnelt einer Banane, oder dem Schneidewerkzeug der Sichel. Der Sichelmond wurde mit einer Vollformatkamera bei ISO500, Blende f8 bei einer Brennweite von 400mm fotografiert. Der Aufbau der Kamera mit Objektiv erfolgte auf einem Stativ, wobei die Kamera mit einem Funkfernauslöser gesteuert wurde. Die Belichtungszeit betrug 1/80 Sekunde und war somit außerhalb des Rotation-Grenzbereichs des Mondes von 1/30s.
Sichelmond September 2019

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